Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Deutschland. Qualitätsstandards für eine professionelle Unterstützung.
Die Beratungsstellen für Opfer rechter Gewalt haben sich seit über 10 Jahren in professioneller Weise der Opferperspektive verpflichtet. Ihr Fachwissen und ihre Beratungskompetenz, findet nunmehr in den neuerschienen Qualitätsstandards Ausdruck. Die Broschüre definiert die Spezifik rechtsextremer Gewalt, beschreibt die Ziele und Arbeitsprinzipien der Beratungsprojekte und beleuchtet deren Schlüsselprozesse. Sie stellt dar, welche Voraussetzungen geschaffen werden müssen, um die unverzichtbare Arbeit der Beratungsstellen perspektivisch zu sichern und in allen Bundesländern flächendeckend aufbauen zu können. Die entwickelten Qualitätsstandards sind entstanden aus den langjährigen Erfahrungen der Projektmitarbeiterinnen und Projektmitarbeiter. Sie sind für alle bereits bestehenden Beratungsstellen handlungsleitend und erleichtern den Projekten, die in Zukunft entstehen werden, den Einstieg in die spezifische Arbeit mit Betroffenen rechtsextremer Gewalt. Zu den Erstunterzeichnern der Beratungsstandards gehören Projekte aus Bayern, Berlin, Brandenburg, Mecklenburg Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Niedersachsen, Baden-Württemberg sowie Schleswig-Holstein.
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