Beratungsnetzwerk für Demokratie und Toleranz
10. November 2018 | Lauenburgischen Gelehrtenschule, Ratzeburg

10. Regionalkonferenz Rechtsextremismus und Demokratieförderung

In den letzten Jahren kam es in Deutschland zu einem deutlichen Anwachsen von Rassismus, Islamophobie, Antisemitismus und menschenfeindlichen Einstellungen gegenüber Minderheiten. Vor diesem Hintergrund ist es umso wichtiger Menschen, die demokratische Werte leben und fördern, zusammen zu bringen, in ihrem Handeln zu stärken und  zu qualifizieren. Eine besondere Bedeutung kommt dabei der Stärkung demokratischer Akteure und Ideen in den ländlich geprägten Regionen Mecklenburg-Vorpommerns und Schleswig-Holsteins zu.
 
Die 10. Regionalkonferenz bietet daher auch in diesem Jahr Menschen aus den norddeutschen Bundesländern eine überregionale Plattform für Vernetzungen und Weiterbildungen zu den Bereichen Demokratieförderung und der Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus. Dabei waren die zurückliegenden Jahre sehr erfolgreich. Über 1.300 Multiplikatorinnen, Multiplikatoren und Akteure gegen Menschenfeindlichkeit und Rechtsetremismus konnten bereits handlungsorientiert geschult, überregional vernetzt und fachlich-inhaltlich fortgebildet werdet.
 
Zum zehnmaligen Jubiläum möchten wir auch einen Blick zurück werfen auf die Erfolge der letzten sechs Jahre. Auf der 10. Regionalkonferenz soll daher neben den aktuellen Entwicklungen auch eine Bestandsaufnahme erprobter Konzepte zur Auseinandersetzung mit demokratiefeindlichen Einstellungen ihren Platz finden. Des Weiteren sollen Erfolgsgeschichten beim Zurückdrängen von Rechtsextremismus in unseren Regionen aufgezeigt und gewürdigt werden.
 
Hierfür haben wir für Sie ein spannendes und abwechslungsreiches Workshopangebot aufgelegt:

  • "Völkischer Rechtsextremismus und Siedlungskonzepte in Norddeutschland“. Historische Wurzeln, Ideologie und Methoden, Konsequenzen für die Demokratie"
  • Rechtspopulismus und Rechtsextremismus: „Was macht eigentlich die zentralen Unterschiede zwischen Rechtspopulisten und Rechtsextremisten aus?“
     
  • "Rechte Meinungsmache im Netz und wie man ihr begegnen kann"
  • Alltagsrassismus – die Perspektive der Betroffenen und was wir alle gegen die Diskriminierung von People of Color und Menschen mit Migrationsgeschichte aktiv tun können" 
  • "Saurer Wein in neuen Schläuchen?!" - 'Neue Rechte' – Eine Zusammenschau"
     
  • "Rechte Verschwörungstheorien, Esoterik und Antisemitismus"
     
  • Jugendworkshop (Thema noch offen)

 Programm und Anmeldung finden Sie hier.

Europäische Union

Die Projekte des Beratungsnetzwerkes Demokratie und Toleranz werden im Rahmen des ESF Plus Programms 2021 bis 2027 des Landes Mecklenburg-Vorpommern aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus der Europäischen Union und aus Mitteln des Bundesprogramm "Demokratie leben!" gefördert.

Aktuelles unserer Mitglieder
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Angebote unserer Mitglieder

Unterstützung bei Einwohnerversammlungen und Störungen von Gemeindevertretersitzungen

Checklisten zur Vorbereitung

Das Beratungsnetzwerk Demokratie und Toleranz stellt Materialien zur Vorbereitung von Einwohnerversammlungen zur Verfügung und unterstützt und berät Sie dazu.

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Videos zum Thema Beteiligung

Eine Demokratie lebt von der Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, sich vor Ort für ein besseres Zusammenleben zu engagieren.

Auch Familie Schmidt möchte sich einbringen und etwas verändern. Das Regionalzentrum für demokratische Kultur Mecklenburgische Seenplatte zeigt in den Erklärvideos, welche Wege Familie Schmidt ausprobiert. Auf seiner Website www.cjd-rz.de sind die Erklärvideos zu finden.

Helden statt Trolle - Kompaktes Wissen zu Hate Speech, Fake News und Social Bots

Das Onlineangebot von "Helden statt Trolle" des LKA MV und der LpB MV hat sich auf die Themen Hate Speech, Fake News & Social Bots spezialisiert. Dabei werden folgende Fragestellungen beantwortet: Was ist Hate Speech?, Wie erkenne ich Fake News?, Warum sind Social Bots in Verbindung mit Fake News gefährlich?, Wie kann ich mich vor den digitalen Gefahren im Netz schützen?

Im Zentrum der Onlineprävention soll die Frage beantwortet werden, wie wir Menschen medienkritischer und damit handlungssicherer im (digitalen) Alltag machen können. Innerhalb des Onlineportals werden Präventions- und Interventionsmethoden sowie Inhalte für Lehrkräfte und Multiplikator*innen angeboten, die als Handlungsoptionen gegen digitale Gewalt direkt oder im Bildungskontext genutzt werden können.

Inhalte im Überblick: barrierefreies Onlinewissen, Materialiensammlung zum Download, Unterrichtseinheit Hate Speech, Anmeldung zur Hassfreien Zone

Mehr Informationen: www.helden-statt-trolle.de

ANSPRECHPARTNERINNEN:
Christian Heincke,
E-Mail: kontakt(at)helden-statt-trolle.de
Tel.: 0381/46 00 1920

Mehrsprachiges Informationsblatt Islamismus

Die Abteilung Verfassungsschutz im Ministerium für Inneres und Europa hat ein kompaktes Informationsblatt zum Thema Islamismus zusammengestellt, das zentrale Begriffe erläutert und Kontaktmöglichkeiten für die Bereiche Prävention und Intervention in Mecklenburg-Vorpommern auflistet.

Video: Überleben in Krisenzeiten – von Preppern und Selbstversorger*innen

Krisenvorbereitung, also „preppen“, nimmt im Leben mancher Menschen einen immer größeren Stellenwert ein.

In diesem Video wird vorgestellt, wie die „Prepperszene“ entstanden ist, welche Formen der Vorbereitung es gibt und wie gefährlich einige Gruppierungen sind.

Mehr Informationen: www.bbtmv.de

ANSPRECHPARTNERINNEN:
Betriebliches Beratungsteam MV
E-Mail: rostock(at)bbtmv.de



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